Montag, 13. Oktober 2014

Labor Day - "Tag der Arbeit, das müssen wir feiern! Und wie? Genau, nicht arbeiten!"

Da es aber auch in den USA auch mal Feiertage gibt, kann ich auch gleich schon mal von meinem ersten berichten, nämlich Labor Day. (by the way: Heute ist Columbus Day, wieder ein Tag frei! :D )
Was bei uns der Tag der Arbeit am ersten Mai ist, ist hier halt Labor Day. Nur am ersten Montag im September. Und mit weniger brennenden Autos.

Das verlängerte Wochenende haben mein Gastvater und ich sinnvoll genutzt, um Richtung Norden zu Freunden von ihm zu fahren. Klingt langweilig, war es nicht. Und warum? Die Freunde haben ein Boot!
Nicht so eine langweilige Nussschale, sondern ein richtiges Boot, mit Kunstledersitzen, Tischen und Platz für eine halbe Fußballmannschaft.

Der See, der hier eher als klein gilt, hat vermutlich die Ausmaße von Hildesheim. Ja, mit Achtum, ich sehe ein dass es auch ein Teil Hildesheims ist.

Jedenfalls, wir raus mit dem Boot, bei für Georgia kühlen 27 Grad (Celsius), mit noch kühleren Getränken und zum Glück nicht ganz so kühlen Sandwiches...so lässt es sich leben. :)




Murrica, 4839301°Fahrenheit (oder so), Frisur sitzt...eher nicht so.
Wer genauer hinsieht wird feststellen, dass ich mich definitiv in 'Murrica befinde 
Da die Frage immer wieder aufkommt, bei wem oder was es sich um dieses ominöse Murrica handelt, dem lege ich diesen höchst seriösen und keineswegs mit einem Augenzwinkern zu verstehenden Artikel ans Herz. Murica


Danach ging es noch kurz nach Helen, einem angeblich typisch deutschen Dorf. Wer allerdings die folgenden drei Bilder genauer betrachtet wird erkennen, wo der Fehler ist:

Soweit nichts ungewöhnliches..

...Gute deutsche Akkordeonmusik, wie sich das gehört..

...aber Bier ab 21 UND ein Shirt wird vorausgesetzt?!
Von wegen typisch deutsch, SO sieht das aus:

Irgendwie spiele ich in diesem Artikel mal wieder ein wenig mehr mit Vorurteilen etc., ich hoffe dass ihr mich nicht falsch versteht.
Ich genieße es wirklich hier zu sein, und all diese Vorurteile "auf die Probe zu stellen" und mir ein eigenes Bild von dem Leben in den USA zu machen, einer der Hauptgründe, weshalb ich mich 
überhaupt für diesen Austausch entschieden habe.
Es ist einfach faszinierend zu sehen, wie ähnlich und doch unterschiedlich beide Länder, oder eher gesagt das, was ich in beiden Ländern erlebt habe, sind. 
Nur mal so am Rande.


Weiter im Text: Am Abend bei den Freunden zuhause, habe ich noch einiges über die USA gelernt, was mir nicht klar war. Während in Deutschland große Panik ausbricht, wenn sich mal ein Bär, unglücklicherweise zu seinem eigenen Verderben, über die Grenze ins Land wagt, wimmelt es hier in den USA, auch in Georgia, nur so vor wilden Tieren. 
Ich konnte es erst gar nicht alles glauben was mir erzählt wurde, aber allem Anschein nach stimmt es (das Internet lügt ja nie.)
Luchse, Schildkröten, Kojoten, diverse giftige und ungiftige Schlangen (ja, auch Klapperschlangen) und...Bären
...die wohl ab und an auch mal gejagt und gegessen werden...
Es gibt wohl auch mal immer wieder Berichte von Berglöwen, aber mir ist zumindest noch keiner begegnet.

Ein wildes Raubtier ist mir dann aber doch noch begegnet..

PS: Wenn wir schon bei wilden Tieren (und Katzen sind), hier ein sehr, nennen wir es mal spezielles Lied von....Alligatoah...höhö. 
Wer sich dafür entscheidet, es sich anzuhören, dann aber auch bitte komplett, nicht schockiert wegklicken, sonst wird a) der Zusammenhang nicht erkannt, b) die Idee des Liedes nicht erfasst und c) Liebe Grüße an den besten Bro der Welt