Mittwoch, 3. September 2014

Über den Dualismus von Leib und Seele

...da war ich nun, wirklich, in Atlanta, dem Ort, den ich in den nächsten Monaten eher selten verlassen werde. In einem fremden Land, dass ich umso weniger schnell verlassen werde.
Müde, erschöpft, aufgeregt, nervös, noch müder, körperlich angekommen aber gedanklich irgendwo im nirgendwo, pendelnd zwischen beiden Enden des Atlantiks (ich hoffe ich irre mich da nicht, habs nicht so mit Bio..)
JA, na gut, ich habe einen Moment gezögert, aber dank des Namens dieser Stadt, die ich früher oder später womöglich als eine Art Heimat betrachten werde, kann ich mir merken, welcher große Teich sich zwischen den Erdmassen befindet, auf denen ich mich vor und nach dem Flug befunden habe...und JA, es handelt sich beim Thema dieses intellektuellen Höhenfluges nicht um Bio, sondern um Geographie, nicht dass sich irgendwer beschwert. 
Hier klar und deutlich zu sehen: Ein gefühlter 39 Stundentag bleibt nicht ohne Folgen...sieht man mir die Müdigkeit an ?

Ehm JA, leicht vom Thema abgekommen, wo war ich? Ach ja, irgendwo im Nirgendwo.

Irgendwie habe ich es dann doch geschafft, ohne jegliche Form moderner Kommunikationsmittel meinen Gastvater am Flughafen zu finden...eigentlich er mich, ich bin nur verpeilt und sprachlos durch die Gegend geirrt...habe ich erwähnt dass ich ziemlich müde war?

[Erinnerungslücke]
(oder eher nichts soooo interessantes zu berichten, auf dem Weg "nach Hause" einmal durch die gesamte Stadt gefahren, war beeindruckend...oder wie ich es "damals" ausgedrückt hatte: Impressing!...bis ich dann gelernt habe, dass es in dem Zusammenhang eigentlich eher Impressive heißt. Ein Grund weshalb ich hier bin.)

Kommen wir zum interessanteren Teil:

Nicht mal 24 Stunden im Land der in Plastiktüten verpackten Zeitungen, freien Aufladestationen und 393 verschiedenen Saftgetränken in Flaschen der Größe eines Neugeborenen ging es dann immer noch müde aber voller Vorfreude ...



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